Trinkwassertechnik

Wasseraufbereitung

Wasseraufbereitung ist zunehmend auch im privaten Haushalt ein Thema – sei es, weil das Wasser einen hohen Härtegrad aufweist oder um Stoffe aus dem Wasser zu filtern, beispielsweise bei sehr eisenhaltigem Wasser.

Für die Wasseraufbereitung stehen je nach Anwendungsfall unterschiedliche Verfahren zur Verfügung:

  • physikalische Verfahren (z.B. Filter oder Siebe)
  • chemische Verfahren (z.B. Desinfektion)

Trinkwasser untersteht in Deutschland der Trinkwasserverordnung und wird streng überwacht, wodurch eine flächendeckend hohe Qualität des Trinkwassers gewährleistet ist. In einigen Bereichen weist das Trinkwasser allerdings hohe Härtegrade auf, was nachteilig für alle Warmwassergeräte und -leitungen ist und von vielen Nutzern auch als negativ im Geschmack eingestuft wird (zum Beispiel bei Kaffeegeschmack). Hier schaffen moderne Wasserenthärtungsanlagen Abhilfe.

Härtegrade

Bestimmend für die Wasserhärte ist die Größe Millimol Calciumcarbonat je Liter. Folgende Unterteilungen gibt es:

  • Härtebereich weich: < 1,5 Millimol
  • Härtebereich mittel: 1,5 – 2,5 Millimol
  • Härtebereich hart: > 2,5 Millimol

Enthärtung

Hartes Wasser bedeutet, dass mehr Mineralien, als normal im Wasser enthalten sind. In der Regel sind zu viele Calcium- und Magnesiumionen im Wasser enthalten. Aus diesen sogenannten Härtebildnern kann Kalk und Kalkseife entstehen, was zur bekannten Verkalkung der Waschmaschine führen kann. Auch wasserführende Leitungen, Armaturen und Brausen sind von Verkalkung bei hartem Wasser betroffen.

Abhilfe schaffen hier spezielle Enthärteanlagen.